Update für den Feierabend

Nach dem Feierabend die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen, fällt vielen von uns schwer. Doch wer unter dauerhaftem Stress im beruflichen und privaten Umfeld leidet, schadet seiner Gesundheit. Wir wollen helfen, mit neuen Ideen die eigene körperliche und seelische Zufriedenheit zu steigern.

Sechs Tipps, um den Feierabend neu zu gestalten und empfiehlt: Einfach mal ausprobieren.

1. Schaffen Sie Rituale

Nach Hause kommen und am liebsten erst einmal einen warmen Kakao trinken? Warum nicht! Bei der Gestaltung Ihres Feierabends sollten Sie Rituale suchen, die Ihnen Freude bereiten und auf die Sie sich schon während Ihrer Arbeitszeit freuen können. Egal, ob Sie eher Ihre Lieblingsserie weiterschauen wollen, warme Entspannungsbäder mögen oder gerne neue Rezepte ausprobieren. Richtig ist, was Ihnen Freude bereitet.

2. Etwas auf die Ohren

Wenn schon Hausarbeit, dann möglichst angenehm und unterhaltsam – zum Beispiel mit Musik. Garantiert geht die Arbeit damit gleich viel leichter von der Hand, denn Forscherinnen und Forscher konnten belegen, dass das Hören von Musik bei der Arbeit die Motivation erhöht und dafür sorgt, dass wir besser gelaunt unseren Tätigkeiten nachgehen. Natürlich eignen sich auch Hörbücher oder Podcasts. Also: Kopfhörer aufsetzen und loslegen.

3. To-do-Listen

An manchen Tagen kommt man nach Hause und es erwartet einen die „Arbeit nach der Arbeit“: Putzen, Wäsche waschen oder ein paar Rechnungen bezahlen. Damit die Hausarbeit nicht im Stress endet, hilft es, sich mithilfe von To-do-Listen die Arbeit einzuteilen. Überlegen Sie sich zu Beginn der Woche, was Sie erledigen müssen und teilen Sie Ihre To-dos so ein, dass auch noch Zeit für Erholung bleibt. Versuchen Sie, sich realistische Ziele zu setzen und nicht zu streng zu sich selbst zu sein: Ein liegengebliebener Wäschehaufen ist kein Weltuntergang.

4. Entspannungsübungen

Die einen finden es sehr nützlich, die anderen können gar nichts damit anfangen: Entspannungsübungen. Nachdem man den ganzen Tag viele Stunden vor dem Computer, am Telefon oder im Patientenkontakt verbracht hat, kann es helfen, sich die Zeit zu nehmen, um einfach mal zur Ruhe zu kommen. Egal, ob auf dem Bett, der Couch oder in der Badewanne, versuchen Sie sich auf Ihre Atmung und Ihre Umwelt zu konzentrieren und die Gedanken nicht um die Arbeit kreisen zu lassen. Denken Sie an schöne Erlebnisse und lassen Sie die Seele baumeln.

5. Einfach mal abschalten!

Auch wenn es dem ein oder anderen schwer fällt, sollten Sie einfach mal ausprobieren, das Smartphone während des Feierabends wegzulegen oder ganz auszuschalten. Bei einer smartphonefreien Zeit können Sie am besten abschalten, runterkommen und neue Kraft tanken.

6. Bewegung tut gut

Studien zeigen es schon lange: Bewegung tut gut und macht zufrieden! Vielleicht mal etwas Neues ausprobieren? Der nächste Wald ist häufig gar nicht so weit entfernt und auch Sportvereine freuen sich immer über neue Interessierte. Meistens kann man die Angebote dort einmal kostenlos ausprobieren und so nach dem richtigen Sport für sich selbst suchen. Wenn das Angebot aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise eingeschränkt ist, kann ein guter erster Schritt gegen den inneren Schweinehund auch das gemeinsame Laufen gehen mit einer guten Begleitung sein. Mit den richtigen Tricks ist das Ganze auch gar nicht mühsam, sondern gesundheitsfördernd: Auf dem Youtube-Kanal der Uniklinik RWTH Aachen finden Sie einen Laufratgeber für Einsteiger.

Das mit dem Sport klappt noch nicht so gut?
Dann holen Sie sich Unterstützung und probieren Sie es einmal mit einer App. Bei Gymondo (Probeabo verfügbar) können Sie beispielsweise Trainings-, aber auch Entspannungsvideos schauen, die Sie Schritt für Schritt anleiten. Lieber raus an die frische Luft? Dann probieren Sie doch Komoot (gratis nutzbar) aus. Ob auf dem Fahrrad, im Wander­schuh oder Sneaker – Komoot zeigt Ihnen schöne Touren in Ihrer Umgebung und navigiert Sie vom Start bis zum Ziel.

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